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25 V
2021

Geschichte der Technik in Pommern

  1. ALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN

 

Das Projekt "Geschichte der Technik in Pommern“ ist eine grenzüberschreitende Kooperation zwischen den Museen in Anklam und Stettin ("Technikgeschichte in Pommern - grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Museen in Anklam und Stettin"). Das Ziel des Projekts ist es, das Interesse von Schülern und Lehrern am regionalen Erbe, insbesondere am technischen Erbe Pommerns, zu wecken.

Es wurde ein Paket von Bildungsszenarien zum technischen Erbe entwickelt, das bei einzelnen Unterrichtsstunden in Schulen, aber auch bei Bildungsprojekten z.B. im Rahmen außerschulischer Aktivitäten eingesetzt werden kann. Zusätzlich erhalten die Lehrer als Anhang ein Paket mit Bildungsblättern.

Die vorbereiteten Materialien könnten eine Inspiration für Lehrer und Schüler sein, ein technisches Denkmal in ihrer Gemeinde zu finden und sich an der Umsetzung eines Bildungsprojekts zu beteiligen.

Das Projekt "Geschichte der Technik in Pommern" richtet sich an Grundschüler, insbesondere an die Klassen VI, VII und VIII (12-15 Jahre); wir ermutigen auch Schüler der Sekundarstufe zur Teilnahme. Das Projekt wird vom Museum für Technik und Kommunikation - Kunstdepot in Stettin koordiniert.

Die Implementierung des Projekts erfolgt im Rahmen einer Methodik-Konferenz. Interessierte Lehrer werden dann mit den Zielen und Voraussetzungen des Vorhabens vertraut gemacht. Für sie und ihre Schüler organisiert das Museum für Technik und Kommunikation - Kunstdepot in Stettin Online-Aktivitäten oder eine Museumsstunde, die das Konzept des technischen Erbes näher bringen soll. 

 

  1. EINLEITUNG

 

In einer Welt, die von Massenmedien und vor allem vom Internet beherrscht wird, sind und bleiben die traditionellen Formen des Museumsbesuchs ihr größter Wert. Die Verbreitung neuer Kommunikationsformen erweitert jedoch den Kreis der Empfänger des Museumsangebots und ermöglicht es, auch diejenigen zu erreichen, die sich an den traditionellen Formen nicht beteiligen würden. Angesichts der neuen Bedürfnisse mussten Kultureinrichtungen, auch solche, die kulturelles Erbe präsentieren, ihre Rolle neu definieren und orientierten sich stärker am Wissens- und Erfahrungsaustausch mit den Nutzern. Immer häufiger ist von Partizipation die Rede, die darin besteht, die Öffentlichkeit/Gemeinde/Jugendlichen oder Behörden in die Aktivitäten von Institutionen, z.B. Kultureinrichtungen, auf der Ebene der Schaffung von Voraussetzungen und der Festlegung von Zielen sowie im Verlauf und in der Umsetzung von Projekten einzubeziehen.

Auch die Bildung muss diesen Veränderungen folgen. Die Formen und Methoden des Unterrichts über das nationale und vor allem regionale Erbe in den Schulen müssen geändert werden. Davon werden alle Teilnehmer des Lernprozesses profitieren: der Lehrer erhält ein Bildungspaket über das regionale technische Erbe, das er im Klassenzimmer umsetzen kann; der Schüler, indem er seinen Enthusiasmus und seine Interessen weckt und Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt. Darüber hinaus setzt der Lehrer die Inhalte des Lehrprogramms um, auch über die Grenzen der einzelnen Fächer hinweg.

 

III. UMSETZUNG DES LEHRPROGRAMMS IN DER GRUNDSCHULE.

 

Elemente der lokalen Geschichte und des regionalen Erbes spiegeln sich in den Inhalten des Lehrprogramms für Geschichte, Fremdsprachen, Geographie wider.

 

Geschichte

Einleitung.

Die Förderung der Heimatliebe durch Respekt und Verbundenheit mit den Traditionen und der Geschichte der eigenen Nation und deren Errungenschaften, Kultur und Muttersprache wird bei der Umsetzung des Faches Geschichte geprägt.

Ebenso wichtig ist die Bildung von Bindungen mit dem Heimatland, von staatsbürgerlichem Bewusstsein, Wahrung des Respekts und der Verantwortung für das eigene Land, Festigung des Gefühls von Würde und Nationalstolz. Es ist wichtig, die Überzeugung zu wecken, dass die Zukunft nicht ohne historisches Gedächtnis aufgebaut werden kann, ohne den Respekt für das nationale Erbe zu formen und einen Sinn für die Pflege von historischen Denkmälern und Gedenkstätten zu entwickeln.

Die Förderung des Interesses an der eigenen Vergangenheit und der Vergangenheit der Familie sowie an der lokalen und regionalen Geschichte sind die Grundlage für den Aufbau von Respekt vor anderen Menschen und Errungenschaften anderer Nationen.

 

  1. Elemente der Heimat- und Regionalgeschichte. Der Schüler:
  2. sammelt Informationen über seine Familiengeschichte, sammelt Familienerbstücke und spricht über diese;
  3. lernt Geschichte und Traditionen seiner Nachbarschaft und besonders verdienter Menschen kennen; kennt lokale Denkmäler und beschreibt deren Geschichte.

 

Gemeinschaftskunde

Lernziele - allgemeine Anforderungen

  1. Wissen und Verständnis. Der Schüler:
  2. erklärt grundlegende Regelmäßigkeiten des sozialen Lebens, einschließlich der Funktionsweise sozialer Gruppen und der lokalen und regionalen Gemeinschaft sowie der ethnischen und staatlichen Gemeinschaft (...)

III. Verständnis von sich selbst und Erkennen von Problemen. Der Schüler:

  1. erweitert den Inhalt der eigenen lokalen, regionalen, ethnischen und gesellschaftlichen (staatsbürgerlichen) Identität;
  2. Lokale Gemeinschaft. Der Schüler:

5.findet und präsentiert Informationen über seine Gemeinde, Ereignisse und Personen aus deren Geschichte;

VII. Regionale Gemeinschaft. Der Schüler:

1.findet und präsentiert grundlegende Informationen über seine Region, Ereignisse und Personen aus deren Geschichte; lokalisiert seine eigene Region (Woiwodschaft) und enthaltene Landkreise sowie andere Regionen (Woiwodschaften);

  1. stellt Traditionen und Bräuche seiner regionalen Gemeinschaft vor.

 

Erdkunde

  1. Geografische Kenntnisse
  2. Kennenlernen der Grundzüge der Geographie Polens, der eigenen Region und der nächsten Umgebung – der "kleinen Heimat", sowie ausgewählter Länder und Regionen Europas und der Welt.
  3. Fähigkeiten und Anwendung des Wissens in der Praxis.
  4. Beobachtungen und Messungen auf dem Gelände durchzuführen, Auswerten von Daten und auf deren Basis Schlussfolgerungen formulieren.
  5. Nutzung von Plänen, Landkarten, Fotos, Zeichnungen, Diagrammen, Statistiken, Quellentexten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zur Beschaffung, Verarbeitung und Präsentation geografischer Informationen.
  6. Landkarten mit unterschiedlichem Inhalt interpretieren.

 

  1. UMSATZUNG DES LEHRPROGRAMMS IN DER SEKUNDARSTUFE

 

Geschichte

Einführung

Der Geschichtsunterricht dient wichtigen Bildungszwecken. Insbesondere ermöglicht er:

4.Gestaltung des Respekts für das nationale Erbe; Entwicklung der Sorge um historische Erinnerungsstücke und Denkmälern;

  1. Aufwecken des Interesses an der eigenen Vergangenheit, der Vergangenheit der eigenen Familie und der lokalen und regionalen Geschichte.

 

  1. PROJEKTZIELE

 

Allgemeine Ziele:

* Interesse der Schüler an der Geschichte ihrer eigenen Stadt und Region entwickeln;

* Den Schülern den Wert von Objekten bewusst machen, die mit der Geschichte der Technik in der Region verbunden sind

* Den Wert des regionalen/technologischen Erbes kennenlernen und an zukünftige Generationen weitergeben.

 

Spezifische Ziele:

Nach der Veranstaltung wird der Schüler:

* Beispiele des technischen Erbes in seinem Ort/seiner Region identifizieren;

* mit eigenen Worten erklären, was Technik und ein technisches Objekt sind

* den Begriff materielles und immaterielles technisches Erbe definieren und seine Bedeutung verstehen

* Erbe unterscheiden: eigenes, der lokalen Gemeinschaft gehörend, polnisches, weltweites

* charakterisiert die Anforderungen, Bedingungen, die bestimmen, wann ein Objekt ein Denkmal werden kann

* interessiert sich für technische Fragen nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Anwendung, sondern auch der Funktionsprinzipien unter Berücksichtigung der Phänomene und Gesetze der Physik oder Chemie

* nimmt auf natürliche Art und Weise an der Kultur teil,

* zeigt Verhaltensweisen, die bestätigen, dass er sich dafür verantwortlich fühlt und es in Zukunft an seine Kinder weitergeben wird;

* entwickelt die Fähigkeit, systematisch im Rahmen einer Gruppe zu arbeiten

* sortiert Wissen aus und plant seine eigene Arbeit;

  • nutzt gekonnt (in Übereinstimmung mit den gesetzten Zielen, genau) eine Vielzahl von Quellen, um historische Fakten zu rekonstruieren.

 

  1. SCHLÜSSELKOMPETENZEN UND TECHNISCHES ERBE

 

Die Bildung im Bereich des technischen Erbes ist eine hervorragende Möglichkeit, alle Schlüsselkompetenzen zu entwickeln, auch wenn es einigen unmöglich erscheinen mag, diejenigen einzubeziehen, die sich auf Mathematik, Naturwissenschaften, Technologie, IT oder Unternehmertum beziehen. Hier sind einige Beispiele.

Die Gremien der Europäischen Union geben 8 Kompetenzen vor, die für lebenslanges Lernen wichtig sind:

 

  1. Kommunikation in der Muttersprache,
  2. Kommunikation in Fremdsprachen,
  3. mathematische Kompetenz und Grundkompetenzen in Naturwissenschaft und Technik,
  4. IT-Kompetenz,
  5. Fähigkeit zu lernen,
  6. soziale und gesellschaftliche Kompetenzen,
  7. Sinn für Initiative und Unternehmertum,
  8. Kulturelles Bewusstsein und kulturelle Expression.

 

 

 

 

Kompetenz

Lernaktivität auf Basis des technischen Erbes 

1. Kommunikation in der Muttersprache,

 

 

* Literatur lesen, Inschriften lesen; ein Denkmal beschreiben

* Vergleichen von Ereignissen, regionalen Trachten, Gebäude

* Erzählen von Legenden, Geschichte einer Burg oder eines Ortes

* Lesen von Informationen über das Denkmal; Bearbeiten von literarischen Texten zum technischen Erbe.

2. Kommunikation in Fremdsprachen,

* Kennenlernen der Denkmäler einer bestimmten Region - eines Landes als Möglichkeit zur Festigung des Wortschatzes, Erlernen von Redewendungen;

* Reisen zu Orten des kulturellen Erbes als Gelegenheit, die Sprache zu üben und zu in dieser zu kommunizieren.

3. mathematische Kompetenz und Grundkompetenzen in Naturwissenschaft und Technik,

* technische Denkmäler besuchen und lernen, wie sie funktionieren

* Durchführung von Projekten, die auf historischen Konstruktionen basieren; Kennenlernen von Baukörpern und Durchführung von Berechnungen in einem historischen Gebäude oder städtischen Raum;

* Kennenlernen der Begriffe: Maßstab, Proportion, Durchführen von chemischen und physikalischen Experimenten in dem vorbereiteten Raum des ehemaligen Labors;

* Erlernen der Biografien von Entdeckern, Erfindern aus der Vergangenheit als Inspiration zum Handeln; Lernen über Eigenschaften verschiedener Materialien, die zum Bau von Gebäuden und anderen Konstruktionen verwendet werden; Anfertigung von Gebäudemodellen.

4. IT-Kompetenz,

* Erstellen von Multimedia-Präsentationen, Webseiten, Spielen, Programmen, Lapbooks, Online-Quiz etc. zum technischen Erbe

* Digitalisieren alter Fotos oder Postkarten

* Erstellung eines virtuellen Museums oder sozialen Archivs

* Durchsuchen von Websites und Ressourcen, die dem technischen Erbe gewidmet sind

* eine Grafiksoftware verwenden, um einen Flayer oder eine Anleitung oder Stadtspiel-Karten zu erstellen.

5. Fähigkeit zu lernen,

* Suche nach Informationen zum technischen Erbe mittels verschiedener Medien

* Vergleichen, Auswerten, Schlussfolgerungen aus verschiedenen Quellen zum technischen Erbe ziehen, z. B. aus Büchern, Fotos, Exponaten, Dokumenten

* neue Kenntnisse und Fertigkeiten über technisches Erbe, z. B. altes Handwerk, Stickerei, Glasmalerei, zu erwerben, zu verarbeiten und sich anzueignen, sowie Hinweise zu suchen und zu nutzen, z. B. durch die Teilnahme an einem Stadtspiel.

6. soziale und gesellschaftliche Kompetenzen,

* Erforschen, Kennenlernen, Auswerten von technischen Denkmälern im Zusammenhang mit verschiedenen religiösen, ethnischen, nationalen Gruppen, Ländern und Orten; Engagement im gemeinsamen Raum, z. B. Organisation von Spaziergängen in einem historischen Stadtteil, Saubermachen alter Grabsteine auf einem Friedhof;

* Aufzeichnung von Erinnerungen älterer Menschen; Pflege von Traditionen und Bräuchen, die mit dem technischen Erbe verbunden sind;

* Hilfe bei der Restaurierung der Stadtmauern.

7. Sinn für Initiative und Unternehmertum,

* Organisation von Fundraising-Events für die Restaurierung des alten Kornspeichers und die Einrichtung eines Kulturzentrums an dieser Stelle;

* Pflege von technischen Denkmälern, die an das goldene Zeitalter in der Stadtgeschichte erinnern und mit dem Handel, der Rohstoffgewinnung oder der Produktion von Waren verbunden sind

* Vorbereitung eines Puzzles mit einem technischen Denkmal durch ältere Schüler für jüngere Schüler, Teilnahme an einem Stadtspiel, das auf technischem Erbe basiert

* Erstellung eines Projekts durch Schüler für eine Werbekampagne eines lokalen technischen Museums oder eines Comics über das Schicksal eines ausgewählten technischen Denkmals

8. Kulturelles Bewusstsein und kulturelle Expression.

* Besuch von Stätten des technischen Erbes und Kennenlernen ihrer Geschichte; Sensibilisierung für die Schönheit historischer Denkmäler, Erweckung der regionalen Zugehörigkeit

 

VII. METHODEN UND FORMEN DER ARBEIT

 

* Angabe von Informationen (Lernen durch Erlernen/Aufnehmen)

* Vortrag in einem Museum;

 

* problembezogene (Lernen durch Entdecken)

* Workshop in einem historischen Denkmal/Gebäude, z. B. einem Depot, Palast;

* Besuch in einem thematischen Dorf, kombiniert mit Rollenspielen und Erfüllen von Aufgaben.

* Vorzüge angeben (Lernen durch Erfahrungen)

* Stadtspiel;

* Quest;

* Reise entlang einer touristischen oder kulturellen Route;

* Teilnahme an einem traditionellen Jahrmarkt mit Handwerkern.

 

* praxisorientiert (learning by doing)

* Erstellen eines lokalen Archivs der Technikgeschichte;

* Saubermachen der Umgebung von historischen Denkmälern.

 

VIII. IMPLEMENTIERUNG

Eine der Methoden, die bei der Arbeit mit Schülern zur Erstellung eines Lehrmaterials zu einem technischen Denkmal verwendet werden sollte, ist die Projektmethode.  Es ist heute eine der grundlegenden Formen der Arbeit, die die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen bei den Schülern betont. Die Projekte können ein oder mehrere Themen umfassen. Die Projektmethode ist im Lehrprogramm als eine der Arbeitsmethoden im Unterricht aufgeführt. Sie ermöglicht die Zusammenarbeit der Schule mit dem lokalen Umfeld und die Einbeziehung der Eltern der Schüler. Der Schlüssel zum Erfolg dieser Methode ist es, die Schüler davon zu überzeugen, die Verantwortung für die Durchführung der im Projekt festgelegten Aufgaben zu übernehmen. Der Lehrer sollte kein "Wissensvermittler" und der einzige Experte auf einem bestimmten Gebiet sein. Die Rolle des Lehrers läuft darauf hinaus, Bedingungen für die Arbeit der Schüler zu schaffen, sie zu motivieren und im Lernprozess zu begleiten. In der pädagogischen Literatur wird die Projektmethode auf unterschiedliche Weise definiert. Einige glauben, dass es eine von vielen Methoden der Bildung ist, während andere, dass es eine Strategie der didaktischen Vorgehensweise ist.

Laut den Autoren des Neuen Wörterbuchs der Arbeitspädagogik:

"Die Projektmethode besteht darin, dass eine Gruppe von Schülern ein Projekt entwickelt, plant und entwirft und dann dieses Projekt durchführt. (...). Ihre Vorteile bestehen in der Organisation der selbständigen Arbeit der Schüler bei der Vorbereitung und Durchführung des Projekts, der Vorbereitung und Entwicklung der Fähigkeiten zur selbständigen Arbeit sowie der Teamarbeit. (...) Es ist aber nicht nur eine Methode, sondern auch eine Strategie, die große Vorteile nicht nur für die Entwicklung der geistigen und praktischen Fähigkeiten der Schüler, sondern auch für ihre Sozialisation hat. Sie bewirkt eine erhöhte Aktivität der Schüler, und die Schule wird für sie als Ort der Freisetzung kreativer Kräfte sehr attraktiv".

 

Wenn wir beginnen, mit Schülern an einem Bildungsprojekt zu arbeiten, sollten wir die folgenden Fragen berücksichtigen:

 

  1. Was wollen wir machen? Mit welchen Ressourcen des Erbes wird sich das Projekt beschäftigen?

 

Das Projekt wird sich mit den folgenden beispielhaften Technikbereichen beschäftigen:

  1. Industrie:

* Wissen Sie, wo und welche Industrieanlagen/Fabriken in Ihrem Dorf/Ihrer Stadt/Ihrer Region funktionierten und welche weiter bestehen? Wann entstanden diese? Wie haben sie funktioniert? Was haben sie produziert? Was ist mit ihnen passiert? (haben überdauert/nicht überdauert?

* Wenn ja, was ist von ihnen übrig geblieben?

  1. Traditionelles Handwerk

Wissen Sie, wo und welche Handwerksbetriebe in Ihrer Stadt/Region existierten/ weiterhin existieren? Wann wurden sie gegründet? Wie haben sie funktioniert, was haben sie produziert? Was ist mit ihnen passiert (haben überdauert/nicht überdauert)?

Wenn ja, was ist von ihnen übrig geblieben?

  1. Transport (Eisenbahn, Luftfahrt)

* Welche Eisenbahnlinien gab (gibt) es in Ihrer Stadt/Region?  (z. B. bei Schmalspurbahnen). Sind sie noch in Betrieb?

* Wenn nicht, was blieb dann von ihnen materielles übrig? (erhaltene Fahrzeuge, Bahnhöfe, Brücken, Semaphoren und andere technische Infrastruktur). Was bleibt im Gedächtnis der Menschen - Zeugenaussagen, Fotos, Fahrkarten usw.?

* Wie wurde die Karte der Verbindungen und Routen erstellt und verändert?

* Wissen Sie, wo sich Flughäfen in Pommern befanden? Können Sie deren Standorte angeben? Welche Arten von Flughäfen gab es (Land-, Wasser-, zivile, militärische Flughäfen)? Was ist mit ihnen passiert (haben überdauert/nicht überdauert)?

  • Wenn ja, was blieb von ihnen übrig?
  1. Technik auf dem Wasser
  • Werften und ihre Produkte (Bootsbautraditionen, d.h. Bezugnahme auf die Traditionen des Handwerks);
  • Häfen (ihre Geschichte und historische technische Infrastruktur, z. B.: Kräne, Lagerhallen und Becherwerke....);
  • Fischerei (Arbeitsgeräte und Fangtechniken);
  • Küsteinfrastruktur (Leuchttürme);
  • Sonstiges: Flussschleusen, Schifffahrtskanäle.
  1. Ein Denkmal zum Greifen nah

Alles, was uns umgibt, verändert sich im Laufe der Jahre. Objekte ändern auch ihr Aussehen, ihre Form und ihre Funktionalität. Die Dinge, die wir benutzen, versuchen wir ständig zu verbessern, damit sie unseren sich ändernden Bedürfnissen gerecht werden.

* Haben sich diese Gegenstände verändert und wie sehr?

* Haben Sie einen solchen Gegenstand bei sich zu Hause? Wie sah der gleiche Gegenstand aus, als Ihre Großeltern ihn benutzten?

* Waren all die Sachen, die Sie verwenden, Ihren Vorfahren bekannt? Welche Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus der Zeit Ihrer Großeltern/Urgroßeltern sind in Ihrer Zeit nicht bekannt/werden nicht verwendet? Warum? (Haushaltsgeräte, elektronische Geräte .......)

  1. f) Technik auf dem Lande

Werkzeuge und Geräte, die auf einem Bauernhof verwendet werden:

* bei der Bodenbearbeitung: Pflüge, Sämaschinen, Eggen, Walzen, Scharpflüge;

* bei der Ernte: Mäher, Roder, Sammelrechen;

* bei der Verarbeitung: Drescher, Häcksler, Getreideabscheider, Dämpfer, Melkmaschinen.

Handwerker und ländliche Fabriken:

* Ziegeleien

* Mühlen: Wassermühlen, Windmühlen;

* Schnapsbrennereien;

* Brauereien;

* Molkereien;

* Schmieden;

* Sonstiges: Göpel, Eiskeller.

Technologien und Geräte im Haushalt:

* Werkzeuge zur Verarbeitung von Wolle und Lein,

* Werkzeuge zur Verarbeitung von Milch (Butterfässer, Zentrifugen).

 

 

  1. Für wen? Wer wird das Zielpublikum (Empfänger) sein?

Das Zielpublikum sind die Schüler und ihre Lehrer. Die Rolle des Lehrers ist hier die eines Mentors, der seine Schüler bei der Entdeckung und Aneignung von Wissen anleitet, damit sie zu zukünftigen Bewahrern ihres Erbes werden, die sich um ihre lokale Identität kümmern, sich für sie verantwortlich fühlen, respektvoll über sie sprechen und die Erfahrung mit den Werten des Erbes an zukünftige Generationen weitergeben.

 

  1. Warum? Ziele und Ergebnisse unserer Aktionen.

Das Bildungsprojekt zielt darauf ab, Schülern/Lehrern/Eltern den Wert von Objekten im Zusammenhang mit der Technikgeschichte bewusst zu machen, z.B. als Attraktionen, Neuigkeiten, Sehenswürdigkeiten und Dinge, die für zukünftige Generationen erhalten werden sollen.

 

  1. Wie? Mit welchen Werkzeugen, Methoden, Etappen?

 

  1. Einführung in das Thema (Definieren):

* Was ist Technik und was ist ein technisches Objekt?

* Was ist ein Denkmal? Wann kann ein Objekt zu einem Denkmal werden und warum?

* Was ist Kulturerbe (technisches Erbe), sind es nur materielle Objekte? (Gebäude, Werkzeuge, Produkte, Konstruktionen etc.) oder auch Wissen und Fähigkeiten? (z. B. traditionelles Handwerk - Schmieden, Weben, Handarbeit, Spitzenarbeit, Sticken usw.)

* Warum sollten technische Objekte als Denkmäler behandelt und zu diesem Zweck erforscht, dokumentiert und das Wissen über sie geteilt werden? Was ist ihr Wert (materiell, immateriell)?

 

  1. Was kann als technisches Denkmal definiert werden?

* Wo kann man nach Wissen über sie suchen? Was ist eine Recherche?

* Was sind die Arten von Informationsquellen?

* Arbeitswerkzeuge:

? Bücher, Reiseführer, Handbücher, Broschüren, Prospekte;

? Internetportale, Blogs, Multimedia-Apps;

? Lehrmittel und Materialien, z. B. Bretts-, Computer- und Kartenspiele, Baustein-Sets, Lerntafeln, Arbeitsblätter, Unterrichtsszenarien.

  • Die Rolle von Archiven (auch digitalisiert - z. B. Fotos, Dokumente), Museen und deren Sammlungen.

 

  1. Festlegen und Auswahl der Forschungsrichtung (für Schülerteams/-gruppen)

* alte Fabriken und Produktionsanlagen (auch Mühlen, Getreidespeicher, Hafeninfrastruktur)

* Transport (Eisenbahn-, Wasser-);

* technische Objekte (z. B. Brücken, Leuchttürme, Windmühlen);

* Handwerk: Schmieden, Handarbeit, Sticken.

 

  1. Erarbeiten (durch Diskussion, Brainstorming usw.) der Etappe des Sammelns/Verarbeitens der gesammelten Informationen (Quellenmaterialien) zu einem ausgewählten Objekt oder einer Gruppe von Objekten. Abschließende Präsentation der Ergebnisse.

Hier finden Sie einige Beispiele für die Präsentation eines Projekts/einer Präsentation: 

* Präsentation Ihrer Leistungen vor der Klasse oder im offenen Unterricht, in Formen wie: Lesung, Vortrag, Gespräch, Diskussion;

* Präsentation des Projekts in Form eines Stadtspiels, Quests, Geocachings;

* Ausstellung von Schülerarbeiten (Alben, Poster, Zeichnungen, Modelle, Fotos, Diagramme, Foliogramme, Dias);

* Konferenz, Seminar;

* Organisation einer thematischen Besichtigungsroute;

* Multimedia-Präsentation, unter Verwendung von Social-Media-Tools (Instagram, Facebook, Tik Tok, You Tube);

* Happening;

* Darstellung des Problems in Form einer Inszenierung

* Wissenswettbewerb über technische Denkmäler.

 

  1. Mit wem? Wer wird das Projekt umsetzen? Wer wird helfen? Planen wir die Einbeziehung von Freiwilligen?

Neben der eigenen Arbeit der Schüler und der Unterstützung der Lehrer lohnt es sich, Experten, NGOs, lokale Leader, Kulturmanager, Freunde und alle, die uns helfen können, um Hilfe zu bitten.

 

  1. Wo? Ort oder Orte, an denen alles stattfinden wird.

Die Präsentation des Projekts ist der Höhepunkt der von den Schülern geleisteten Arbeit. Eine typische Präsentation sollte im Klassenzimmer oder vor einem größeren Publikum stattfinden, z. B. könnten Sie einen "Projekttag" in der Schule organisieren, an dem alle Projektteams ihre Projekte der Schule vorstellen. Eine weitere Idee für die Organisation der Präsentation von Projekten ist die Vorbereitung einer thematischen "wissenschaftlichen Sitzung", insbesondere wenn alle abgeschlossenen Projekte in einen Bereich fallen.

Bei der Vorbereitung auf eine öffentliche Rede/Präsentation können Sie die Aufmerksamkeit der Schüler auf mehrere Punkte lenken:

* zu wem werden sie sprechen/wem werden sie das präsentieren - wer ist ihr Publikum und wie groß ist diese Gruppe;

* was der Zweck ihrer Rede sein wird, was sie erreichen wollen;

* was sie sagen wollen - Auswahl des Materials;

* wie sie ihre öffentliche Rede vorbereiten sollen - wie lange sie sprechen werden

(Zeit), welche Form ihre Präsentation haben wird.

 

  1. Wann? Der Zeitpunkt und die Dauer unserer Aktivitäten.

Die Schüler analysieren, korrigieren und akzeptieren zusammen mit dem Lehrer die Projektvoraussetzungen, die die Grundlage für die Entwicklung der Anleitungen zur Projektumsetzung darstellen. Wenn die Unterweisung in Form eines Vertrages erfolgt, wird dieser vom Lehrer und den Schülern freigegeben. Der Kontakt sollte Folgendes enthalten: das Projektthema, die Projektziele, der Aktionsplan - Aufgaben für jeden Schüler in der Gruppe; Informationsquellen und Materialien; auch die Termine für die Rücksprache mit dem Lehrer; Datum, Ort und Form der Präsentation und Projektbewertungskriterien.

 

  1. Empfehlungen für die Bekanntmachung der Projektergebnisse

Als Initiatoren und Umsetzer des Projekts ist es uns ein Anliegen, dass das Projekt ein möglichst großes Gebiet abdeckt, vor allem das breitere Pommern, und so eine Veränderung in der Wahrnehmung sowohl des technischen Erbes selbst als auch des Verständnisses des Raums, in dem wir leben und der mit dem Erbe der Ingenieurskunst gefüllt ist, bewirkt.

Wir empfehlen daher, alle Auswirkungen des Projekts "Geschichte der Technik in Pommern" in den sozialen Medien des Projektkoordinators - Museum für Technik und Kommunikation - Kunstdepot in Stettin (auf einem eigens erstellten Projektprofil auf Facebook) sowie der am Projekt beteiligten Einrichtungen (insbesondere Schulen) und Einzelpersonen zu veröffentlichen.

Es ist notwendig, die Ergebnisse auf dem Projektprofil auf Facebook (verwaltet durch das Museum), sowie auf den Profilen der am Projekt teilnehmenden Einrichtungen und Personen zu veröffentlichen: Facebook, Instagram oder TikTok, verwenden Sie mindestens drei spezifische Hashtags aus den unten aufgeführten:

* zwei allgemeine - projektbezogene

#historiatechnikinapomorzu (das ist der Name des Projekts) (Übersetzt: #Geschichtedertechnikinpommern

und #technikanieznika (Übersetzt: #Technikverschwindetnicht) (Werbeslogan des Projekts)

* eines spezifischen (die Wahl der spezifischen # hängt mit dem spezifischen Technologiebereich zusammen, der bei der Durchführung des Projekts gewählt wurde) – aus den unten angegebenen:

 

  1. a) Industriepommern

#pomorskiehistoriefabryczne (Übersetzt: #pommerschefabrikgeschichten)

 

  1. b) Traditionelles Handwerk

#mistrzowiefachu  (Übersetzt: #Meisterihresfachs)

 

  1. c) Zu Lande und in der Luft - Transport in Pommern

#napomorskimszlaku  (Übersetzt: #Pommernroute)

 

  1. d) Technik auf dem Wasser

#technikanafali (Übersetzt: #Technikaufdererfolgswelle)

 

  1. e) Ein Denkmal zum Greifen nah

#technikapodręką (Übersetzt: #Technikzumgreifennah)

 

  1. f) Technik auf dem Lande

#technowieś (Übersetzt: #technodorf)

 

* optional # bei Auswahl einer der folgenden Aktivitätsformen:

  1. a) Realisieren Sie ein Selfie (Punkt 6) und geben Sie #techniczneselfie (übersetzt; #technikselfie) ein,
  2. b) Spiel mit Bildern (Punkt 7) wir schreiben #memyztechniki

 

Für eine bessere Kommunikation und Verwaltung des Projekts möchten wir auch das Projektlogo (den Materialien beigefügt) bei der Veröffentlichung der oben genannten Ergebnisse hinzufügen, sowie den Projektkoordinator, d.h. das Museum für Technik und Kommunikation, in allen Posts in den sozialen Medien markieren, indem wir schreiben: @Museum Techniki i Komunikacji: @Museum für Technik und Kommunikation in Stettin - was dazu führt, dass der Projektkoordinator über jeden Eintrag mit der oben genannten Kennzeichnung informiert wird.

 

  1. Auswertung des Projekts

 

Jeder Schüler, der an der Durchführung des Bildungsprojekts beteiligt ist, sollte ein Feedback über die erreichten Ziele, Stärken und Schwächen erhalten, wie man die Schwachstellen verbessern kann und wie man in Zukunft besser arbeiten kann. Es ist wichtig, dass der Lehrer am Ende auch eine Bewertung des Projekts abgibt.

 

Der folgende Fragenkatalog kann zur Bewertung des Projekts verwendet werden. Der Lehrer sollte die Schüler dazu ermutigen, sie gemeinsam zu diskutieren.

  1. Was habe ich über technische Denkmäler in meiner Stadt und Region herausgefunden?
  2. Welche Aufgaben und Rollen habe ich während des Projekts übernommen?
  3. Welche Ziele haben wir erreicht und welche Ziele haben wir nicht erreicht?
  4. Was würden wir anders machen, wenn wir das Projekt noch einmal machen würden?
  5. Was kann bei dem behandelten Problem noch getan werden?
  6. Wie haben wir als Team gearbeitet?
  7. Was sollte geändert werden, wenn wir das nächste Projekt starten?

 

  1. Zusammenfassung

 

Regionale Bildung ermöglicht es jungen Menschen, ihr eigenes kulturelles Erbe kennenzulernen, einschließlich des technischen Erbes, der regionalen Traditionen, der Verinnerlichung regionaler Werte und Inhalte, aber auch der Festigung eines Gefühls für die eigene regionale Identität. Ein auf diese Weise geprägter junger Mensch wird offen und orientiert sein, andere menschliche Kulturen zu verstehen.

Der Lehrer spielt eine wichtige Rolle bei der Entdeckung der Geschichte der eigenen Region. Er/sie sollte seine/ihre Schüler inspirieren, sie motivieren, aktiv zu sein, sie ermutigen, Geschichte auch außerhalb der Schulmauern zu lernen. Sie sollen diese Geschichte entdecken, lernen und dokumentieren.  Das Projekt "Geschichte der Technik in Pommern" schafft eine einzigartige Möglichkeit, diese Ziele zu erreichen. Es ermöglicht ihnen auch, eine persönliche Beziehung zum Erbe aufzubauen, ein Gefühl des Stolzes und der Verantwortung für das, was wir an zukünftige Generationen weitergeben müssen, zu wecken.

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