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24 I
2020

Gemeinsam mit dem Museum Anklam über die pommersche Geschichte

Am 27. Dezember 2019 wurde der Fördervertrag für das Projekt „Technikgeschichte in Pommern – grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Museen in Anklam und Szczecin” im Rahmen des Kooperationsprogramms Mecklenburg–Vorpommern / Brandenburg / Polen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit” des  Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterzeichnet. Der EFRE-Fördervertrag wurde zwischen dem Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsbereich der Norddeutschen Landesbank Girozentrale in Schwerin und dem Leadpartner des Projektes, der Hansestadt Anklam abgeschlossen.

Das Projekt wird in Partnerschaft mit der Gemeinde Stadt Szczecin gemäß der Partnerschaftsvereinbarung vom 04.10.2018 umgesetzt.

Gesamtwert des Projektes der Hansestadt Anklam und der Gemeinde Stadt Szczecin: 2.980.573,86 EUR.

Förderzusage für die Umsetzung der Aktivitäten in der Hansestadt Anklam und in der Gemeinde Stadt Szczecin: 2.533.487.77 EUR.

Ziel des gemeinsamen Projektes der Städte Anklam und Szczecin ist es, die beiden bestehenden Museen der Städte - das Otto-Lilienthal-Museum Anklam und das Museum für Technik und Kommunikation – Kunstdepot Szczecin zu nutzen, um mit dem Potenzial der deutschen und polnischen Technikgeschichte in Pommern die Erlebbarkeit des gemeinsamen kulturellen Erbes in denkmalgeschützten Gebäudeensembles zu verbessern und zu festigen.

Hauptaktivitäten im Rahmen des Projektes:

- Vorbereitung und Umsetzung der Aktivitäten im Rahmen der Museumspädagogik zum Thema Technikgeschichte in Pommern und Sicherheit im Straßenverkehr;

- Zwei Schulungen für Lehrer und Museumspädagogen – eine in Polen und eine in Deutschland zum Thema Durchführung von Unterrichtseinheiten in Anlehnung an das durch die deutsch-polnische Expertengruppe erarbeitete, museumspädagogische Bildungsprogramm im Bereich Technikgeschichte in Pommern;

- virtuelles Museum – die Internetseite über die Technikgeschichte in Pommern und die Museums-App mit den Funktionen wie Audioguide in drei Sprachversionen und in der Gebärdensprache;

- Erarbeitung der populärwissenschaftlichen Publikation „Technikgeschichte in Pommern” je 1000 Exemplare auf Deutsch und Polnisch;

- Ausführung der Installationsarbeiten samt Montage von audiovisuellen Systemen im Museum für Technik und Kommunikation – Kunstdepot in Szczecin;

- Vorbereitung und Einrichtung der interaktiven Ausstellung (Experimentarium) im Museum für Technik und Kommunikation in Szczecin;

- Sanierung der denkmalgeschützten Nikolaikirche in Anklam und Neugestaltung der Fußbodenebene des Kirchenschiffes, Sanierung und Aufwertung der Nordgruft als zentraler Hausanschluss- und Technikverteilerraum;

- Ausstattung der Nikolaikirche in Anklam als Ausstellungsraum (Lilienthal-LAB), Sanierung und medientechnische Ausstattung der Sakristei;

- Installation der interaktiven Ausstellung im Otto-Lilienthal-Museum in Anklam.

 

Im Auftrag der Gemeinde Stadt Szczecin wird das Projekt vom Museum für Technik und Kommunikation – Kunstdepot in Szczecin und die Bauarbeiten von der Gesellschaft Szczecińskie Inwestycje Miejskie Sp. z o.o. durchgeführt.

Die Höhe der förderfähigen Ausgaben der Gemeinde Stadt Szczecin im Rahmen des Projektes: 1.202.595,55 EUR.

Das Projekt wird durch die Euroregion Pomerania im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg – Vorpommern / Brandenburg / Polen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit” des  Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert.

Der im Rahmen des Projektes für die Gemeinde Stadt Szczecin bewilligte Zuschuss: 1.022.206,21 EUR.

Das Projekt wird am 30.06.2022 abgeschlossen.

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